Prof. Dr. Rudolf Stichweh – Universität Bonn

Die Figur des Fremden ist eine der universellsten Semantiken in der Geschichte menschlicher Gesellschaften. Mittels dieser Figur beobachten Gesellschaften ihre Grenzen, legen Identitäten fest und markieren Bedrohungen. Rudolf Stichweh verfolgt die Spur des Fremden durch die menschliche Geschichte in verschiedenen sozialen Systemen und Leitthemen bis in die Moderne, in der der Umbruch vollzieht, in dem alle anderen fremd sind oder niemand ein Fremder ist.